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Segelfliegen ist nicht schwer!
Anders als beim Führerschein erfolgt die Segelflugausbildung in der Regel innerhalb eines Vereins und nicht in einer kommerziellen Flugschule.
Für die praktische Ausbildung sorgen dann in den Sommermonaten die Fluglehrer des Vereins auf ehrenamtlicher Basis.
In den Wintermonaten erfolgt die theoretische Ausbildung, für die sich meistens mehrere Vereine zusammentun.
Dieses Konzept hält die Kosten
der Segelfluglizenz in engen Grenzen. Körperliche Fitness ist Voraussetzung für die Ausbildung zum Segelflugzeugführer; sie muss durch das Tauglichkeitszeugnis
eines Fliegerarztes (LINK) bescheinigt werden. Bereits mit 14 Jahren kann man mit der Ausbildung beginnen. Abhängig vom fliegerischen
Engagement kann man nach spätestens drei Jahren "den Schein in der Tasche haben".
Wer nach der Lektüre dieser Seite sofort mit der Ausbildung starten möchte, bei uns gleich seine erste Theorie- und Praxis-Lektion absolvieren.
Auch eine kleine Literaturauswahl
zum Thema Segelfliegen haben wir vorbereitet. Wer dann noch immer neugierig ist, der sollte uns am Flugplatz Borkenberge besuchen!
Und hier die wichtigsten Fakten und Inhalte der Segelflugausbildung in Kürze:
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Voraussetzungen
- Das Mindestalter für den Beginn der Ausbildung beträgt 14 Jahre (Lizenzerwerb mit 17 Jahren möglich).
- Bei minderjährigen Flugschülern ist eine schriftliche Einverständniserklärung beider Elternteile erforderlich.
- Es muss ein Tauglichkeitszeugnis einer fliegerärztlichen Untersuchungsstelle vorliegen.
Ablauf der Ausbildung
- Die praktische Ausbildung erfolgt während des allgemeinen Flugbetriebes durch die Fluglehrer des Vereins.
- Praxisbegleitend und in den Wintermonaten wird die theoretische Ausbildung durchgeführt.
- Die praktische Ausbildung gliedert sich in vier Abschnitte:
- Schulungsflüge mit Fluglehrer im Doppelsitzer bis zum ersten Alleinflug (A-Prüfung)
- Weitere Alleinflüge und Umschulung auf einsitzige Schulflugzeuge, Erwerb zusätzlicher Flugfertigkeiten (B-Prüfung)
- Einsitzige Übungsflüge auf verschiedenen Flugzeugtypen, überwiegend selbständiges Fliegen unter Aufsicht eines Fluglehrers, Verfeinerung der Flugfähigkeiten (C-Prüfung)
- Einführung in den Streckenflug bis zum allein durchgeführten Navigationsflug über 50 Kilometer
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Ziel eines jeden Segelflugschülers: Die Privatpiloten-Lizenz nach Beiblatt C (kurz PPL-C) |
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- Die theoretische Ausbildung umfasst 60 Stunden in folgenden Fächern:
- Luftrecht
- Technik
- Navigation
- Meteorologie
- Verhalten in besonderen Fällen
- Im Laufe der Ausbildung erwirbt der Flugschüler ein Funksprechzeugnis für den Flugfunkverkehr.
- Als Voraussetzung für die Anmeldung zur praktischen Prüfung muss der Flugschüler mindestens 20 Starts im Alleinflug durchführen und dabei mindestens 15 Flugstunden erfliegen.
- Wenn das alles geschafft ist, meldet man sich endlich zur praktischen Prüfung an: Nach drei erfolgreichen Flügen mit dem Prüfer ist es geschafft und man ist Inhaber der Privatpiloten-Lizenz nach Beiblatt C (kurz PPL-C).
Dauer der Ausbildung
Die gesamte Ausbildung erstreckt sich über einen Zeitraum von circa 2-3 Jahren, je nach Eigeninitiative und Wetterlage. Sie muss entsprechend den gesetzlichen Vorgaben nach 4 Jahren abgeschlossen sein.
Kosten
Die Ausbildung wird im Verein von ehrenamtlichen Fluglehrern ohne Zusatzkosten durchgeführt. Unsere Preise verstehen sich als Selbstkosten, die die Vereinsmitglieder zur Aufrechterhaltung des Flugbetriebes aufbringen. Die Fluggebühren und die Mitgliedsbeiträge im Einzelnen sind in unserer Gebührenordnung aufgeführt.
Flugsaison
Die Flugsaison ist in erster Linie wetterabhängig und dauert in der Regel von März bis Oktober bzw. anders ausgedrückt von Ostern bis zum Herbst(-ferien) eines jeden Jahres. Es ist sinnvoll, aber nicht zwingend erforderlich, mit der Ausbildung möglichst zu Beginn der Flugsaison zu starten.
Schnupperflüge sind während der ganzen Saison und des ganz normalen Flugbetriebs möglich.
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